Jubiläumswallfahrt nach Mariazell
Bei wechselhaftem Wetter kamen am 5. September rund 250 Pilgerinnen und Pilger zur Jubiläumswallfahrt nach Mariazell. Manche waren bereits acht Tage zu Fuß unterwegs, andere drei Tage mit dem Fahrrad, wieder andere kamen am Tag selbst mit dem Auto.
Pünktlich um 11 Uhr zog die Pilgerschar gemeinsam mit dem Abt und dem Konvent durch die Grazerstraße hinauf zur Basilika. Die schwungvollen Marschklänge des Musikvereins St. Lambrecht erfüllten den Weg mit festlicher Freude. Ein besonderer Augenblick war der Einzug durch die eigens für diesen Anlass geöffnete Mittelpforte
In der Gnadenkapelle galt der erste Gruß der Gottesmutter. Eine Votivkerze wurde entzündet – ein kleines Licht, das für vieles stand: für Dank und Bitte, für Hoffnung und Vertrauen, für die stiftischen und persönlichen Anliegen.
Beim anschließenden Festgottesdienst nahm der Abt die Feiernden mit auf eine Reise durch die Geschichte beider Orte. Er erinnerte an die Anfänge, an das Leben und Wirken jener Menschen, die diese Geschichte geprägt haben, und richtete zugleich den Blick auf das, was über all die Jahrhunderte trägt: die Treue Gottes.
Beim gemeinsamen Mittagessen am Lambrechterplatz wurde miteinander gegessen, erzählt und gelacht. Führungen durch das Geistliche Haus und die Schatzkammer eröffneten neue Einblicke und ließen Geschichte, Kunst und Glauben lebendig werden.
Mit der Sendungsfeier am Nachmittag fand die Wallfahrt ihren Abschluss. Im Mittelpunkt stand ein Gebet der Hoffnung für St. Lambrecht. Dankbar für die Geschichte, die hinter uns liegt, und vertrauensvoll im Blick auf das, was vor uns liegt, wurden die Pilgerinnen und Pilger wieder auf ihren Weg gesandt.
Ein aufrichtiges Vergelt’s Gott gilt allen, die zum Gelingen dieser besonderen Jubiläumswallfahrt beigetragen haben – allen voran Erwin Kurz, Peter Reif und Peter Hasler sowie den Mitbrüdern in Mariazell und St. Lambrecht.
Ein besonderer Dank gilt dem Musikverein St. Lambrecht, den Sängerinnen und Sängern, dem Organisten sowie allen Helferinnen und Helfern aus den Pfarren Mariazell und Gußwerk. Mit ihrem Einsatz, ihrer Zeit und ihrer Freude haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass diese Wallfahrt zu einem Fest des Glaubens, der Begegnung und der Verbundenheit werden konnte.